Ivano Celia - Segel-Instruktor & Admin Lagoo

Meine Geschichte

Mein Name ist Ivano Celia. Ich bin glücklich verheiratet. Vater von zwei wunderbaren Kindern. Unternehmer und Gründer der Lagoo Segelschule am Zürichsee Obersee, mit Basis in Lachen und Schmerikon. 2020 - im Corona-Jahr - realisierte ich mir mit der Lagoo Segelschule einen lang gehegten Traum. Dies ist meine Geschichte...

Der Mann und das Meer

Lange ohne Meer, fühlte ich mich von Klein auf wie ein Krebs auf dem Trockenen. Die Passion für das Meer wurde mir - aus Kalabrien stammend - in die Wiege gelegt. Zum Glück durfte ich mich aber jeden Sommer im und am Meer ausgiebig suhlen. Mit Energie aufladen. Vor jedem Sommer wieder lechzend auf die nächste Flut wartend.

«Luft»-Windsurfen

Den Enthusiasmus für das Windsurfen habe ich beim Lesen vom Surf Magazin entdeckt. Während meine Freunde eher Bravo oder Pop Rocky gesammelt haben, habe ich mir jedes Surf Magazin ergattert, das ich konnte. Bei der Papier-Sammlung, versteht sich. Ich wusste über jedes Detail in Bezug aufs Windsurfen Bescheid. Meine Freunde hielten mich über den Rest aktualisiert. Ich kannte praktisch jede Surf-Marke, -Typen, -Segel, -Technik, -Manöver und -Reviere. Zumindest vom Lesen/Studieren. Mental hatte ich alles sicher tausendmal durchgespielt. Gelesen und nochmals gelesen. Ich war zum absoluten Semi-Profi Windsurfer mutiert. In Theorie zumindest. Nur gesurft hatte ich bis dahin noch nicht. Tja, da musste ich zwischendurch von der einen oder anderen Ecke schon auch Spott einstecken. Ich war ein «Luft»-Windsurfer geworden. Und das, lange bevor Luft-Gittarre-Spielen angesagt war. Das tat zum Teil weh aber spornte mich nur noch mehr an, meinen Traum - mit Windsurfen übers Wasser zu rauschen - in die Tat umzusetzen. Und es kam, wie es kommen musste.

Schicksal geschickt forciert

Das Blatt änderte sich schlagartig, als ich mit 12 Jahren meinen älteren Bruder überreden konnte, mit mir zusammen ein komplett ausgestattetes Windsurf zu kaufen. CHF600. Ein sehr fairer Preis. Auch und vor allem zu den damaligen Preisen. Eine Riesen-Summe jedoch für mich. (Renato... ich kann dir gar nicht genug für dein damals grosszügiges Angebot danken!). Zu meinem grossen Erstaunen - ok, ich glaube, ich konnte damals trotz oder dank meines Alters recht hartnäckig sein - machte mein Bruder tatsächlich mit. Mein Glück ;-) (Danke Indro! :-D) Endlich konnte ich meine Theorie, die ich ja bereits zur Genüge gelernt hatte, in die Tat umsetzen! Das half mir, das Windsurfen, autodidaktisch und innerhalb kurzer Zeit, selbst beizubringen. Wann immer ich konnte, hängte ich mich meinem älteren Bruder an und ging Windsurfen. Er hatte meistens einen kurzen aber sehr eindrucksvollen Surf-Auftritt vor den Mädels und ich konnte danach den lieben ganzen Tag ergiebig Windsurfen. Jackpot! So verging viel Zeit als Teenie. Und was kaufte ich mir als erstes nach meiner Lehre? Ein Motorrad. Quatsch! Zwei Surf Bretter und diverse Segel für jegliche Reviere sowie ein Auto mit dem ich überall hin konnte. Herrlich! So verging die Zeit weiter. Windsurfen überall. In der Schweiz. Am Roten Meer. In den USA. Am Indischen Ozean. Im Mittelmeer. Bis ich meine liebe Frau kennen und schätzen gelernt habe.

Segeln seit 2006

Als Familien-Mensch war mir schnell bewusst, dass ich etwas anderes machen wollte, als «egoistisch» einem Adrenalin-Kick nach dem anderen hinterher zu jagen. Mir war auch klar geworden, dass ich mit dem Windsurfen - abgesehen von der Passion zum Meer - aber tatsächlich zum Adrenalin-Junky geworden war. Ich wollte weiterhin auf dem Wasser sein aber etwas anderes machen, bei dem ich meine Liebe und Passion fürs Meer/Wasser auch mit anderen und vor allem - mit meiner Liebe - geniessen und teilen konnte. Sofern sie denn auch wollte. Die Idee und der Weg zum Segeln war naheliegend. Das war 2006. Vor 15 Jahren also. Da habe ich mit Segeln begonnen. Ein Ende noch lange nicht in Sicht!

Segeln eine Lebensschule

Aus dem Windsurf kommend, gab's logischerweise vorerst die absolute Sportsklasse mit schnittig-schnellen Jollen. Dann habe ich bald gemerkt, dass Frauen, Krängung, Spritzwasser, Über-Bord-Fallen, Abwettern bei Sturm und so, nicht so sportlich wegstecken wie wir Jungs. Eigentlich logisch. Irgendwie hatte ich damals Tomaten auf den Augen und nicht gesehen. Ein verblendeter Passionierter. Sehr bald habe ich dann die Vorteile von steif segelnden Kiel-Booten und stabilen Katamaranen entdeckt. Als Folge den Segelschein gemacht, um vernünftig betuchte (Sport-) Geräte, wie auch um auf Schweizer Gewässern, immer und überall segeln zu können. Ohne irgendwelche Einschränkungen. Das Meer blieb Wunsch-Destination. Es folgte der Hochseeschein. Um meine liebe Frau von meinen sportlichen Exzessen zu besänftigen, beruhigen und zu heilen, machte ich eine Weiterbildung als Solo-/Einhand-Segler/Skipper. Mit der Organisation von Törns und & Flottillen in meinem Lieblingsrevier - der Karibik - wurde ich als Segler immer reifer, umsichtiger, vorsichtiger und demütiger. Sicherheitsaspekte, denen ich vorher nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt hatte, wurden mein oberstes Gebot. Mir wurde klar, dass ich zum Teil wohl entweder sehr viel Glück im Leben gehabt hatte oder einen sehr starken Schutz-Engel habe. Oder beides. Wenn Gäste, Freunde und/oder Familie, Kinder(!) an Bord sind, geht es aber nicht mehr nur um den eigenen Körper und Leben. Lieber möchte ich, dass mir selbst etwas zustösst als jemandem, für den ich an Bord, Verantwortung und Sorge trage. Aber es soll ja gar niemandem überhaupt etwas passieren! Es muss ja nicht immer um Leben und Tot gehen. Da kann genug dazwischen passieren. Unnötig! Dies mit allen Mitteln zu vermeiden, gilt als oberstes Ziel beim Segeln. Die Verantwortung als Schiffsführer/Skipper ist gross. Dessen sollte man sich bewusst sein. Und ich wurde mir dessen in einer ganz neuen Qualität bewusst. Und handelte. Sicherheitsaspekte wurden fortan zu meinem neuen, untrennbaren Freund. Wer Risiken richtig einschätzt kann den Segel-Sport erst recht und richtig geniessen! Geprägt von meiner Solo-/Einhand-Ausbildung, dachte ich über Handling und Manöver auf dem Boot nach. Wie konnte man diese besser, effizienter, sicherer machen? Probierte aus. Optimierte und verbesserte. Probierte. Optimierte und verbesserte. Das Segeln, war meine neue, lebenslange Schule geworden.

2020 Gründung Lagoo Segelschule Zürichsee Obersee (Lachen & Schmerikon)

Ich merkte, dass ich als Segler eine Reife erreicht hatte, die sich doch von vielen Seglern unterschied. Ich merkte, dass ich auf gute Art und Weise Menschen in diesen wunderbaren Sport begleiten konnte. Das war ein Gefühl. Und so wuchs der Wunsch in mir, meine Freude, Erfahrung und Wissen mit anderen zu Teilen. Menschen zu Seglern auszubilden. Für diesen wunderbaren Sport zu motivieren und zu begeistern. Gleichgesinnten zu helfen, eine solide, qualitativ gute Grund-Ausbildung zu einem fairen Preis zu bieten. Eine Segel-Ausbildung, auf welche sie ihre nautische Karriere auf- und ausbauen könnten. Die Zeit während Corona habe ich für mich zum Schöpfen und Kreieren genutzt. Zum Teil Tag und Nacht gearbeitet. Wochen- und monatelang. Konzepte, Website, Administration. Daneben mein Unternehmen. 2020 kam es dann zur Gründung von Lagoo. Die Segelschule liegt am Zürichsee Obersee und hat eine Basis in Lachen (Kanton Schwyz) und in Schmerikon (Kanton St. Gallen). Der windreichsten Region am Südzipfel des Zürichsees. Meine/unsere Spezialität ist der Intensiv-Kurs, bei dem wir Anfänger in 4 Tagen zum erfolgreichen Bestehen der Segelschein-Prüfung lehren. Mit den Segelkursen kann ich jetzt meine Passion fürs Wasser und Segeln öfters ausleben. Vor allem, Gleichgesinnten helfen und den Sport mit ihnen teilen. Das ist erfüllend, macht einfach nur viel Freude und Spass! Und selbstverständlich findet so auch ein jeder Krebs immer wieder den Weg zurück ans Meer.

Danke an alle!

Mit Lagoo ist für mich eine intensive Zeit angebrochen, da ich ja noch ein weiteres erfolgreiches Unternehmen mit Passion und Hingabe führe. Aber eine ebenso unglaublich bereichernde, erfüllende Zeit. Davon profitieren schlussendlich alle. Ich glaube, dass merken alle Beteiligten.

Ich möchte mich bei allen bisherigen Schülern für das Vertrauen in die Segelschule/Segelkurse bedanken. Vertrauen in unser Versprechen und Fähigkeiten. Danke Ruedi, für deine fairen Prüfungen, Feedbacks und Expertise. Danke Indro, für die besten Ideen und einzigartige Zusammenarbeit, Freundschaft und vieles mehr. Danke René, Luca und Marija, dass ihr mir mit eurem zuverlässigen Engagement, Know-How, Zuverlässigkeit und Selbständigkeit erlaubt, mein Hobby so intensiv auszuleben. Last but not least, danke an meine Familie für euer Verständnis, Entbehren und, dass ihr immer an mich geglaubt habt. Mein Rückhalt seid. Mir mit eurer Tolleranz und Liebe ermöglicht, meine Passion auszuleben...

Kurs-Konzept trifft ins Schwarze

Abgesehen von der Erfolgsgarantie, welche die Lagoo Segelschule für Segelschein-Kurse bietet, verzeichnen wir eine Erfolgsquote von über 90%. Die Nachfrage nach den Segelkursen ist sehr gross. Für dieses Jahr sind alle Kurse ausverkauft. Für nächstes Jahr, etliche schon reserviert. Gut, das ist sicherlich auch Corona geschuldet und wird bei anderen Segelschulen wohl ähnlich aussehen. Die sehr hohe Erfolgsquote jedoch ein offensichtlicher Indikator, dass wir mit unserem Schul- und Kurs-Konzept nicht ganz falsch liegen.

14 aktive Einträge

Keine gefolgten Personen

1 eingegangene Bewertung (100% positiv, 1/1)

Hallo Ivano! Dein Intensivprogramm war genau das Richtige für mich. Du hast uns schon vorab gut instruiert, sodass ich mich gut vorbereiten konnte.

Es hat mir sehr mit meiner Gruppe Spass gemacht und auch ein ganz herzliches Dankeschön an Andreas, der uns die ganze Zeit mit seiner ruhigen und geduldigen Art motiviert hat.